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21.07.09 10:48

Fliegende Herzen zwischen strammen Waden im Oval

 

Zwei Legenden werden dieser Tage in Zürich Oerlikon wiedervereint, wenn auch nur kraft eines Drehbuchs. Die eine wird seit Jahren totgesagt und steht doch immer noch: die offene Rennbahn. Die andere, deren Stern einst in dieser Sportstätte aufgegangen war, verlor ihr Leben vor Jahrzehnten beim Aufprall gegen einen mächtigen Birnbaum: Hugo Koblet. Als der ehemalige Velorennfahrer im November 1964 mit 39 Jahren unter nicht vollständig geklärten Umständen tödlich mit seinem Alfa Romeo verunfallte, hatte er den Aufstieg vom Bäckerssohn aus dem Zürcher Chreis Cheib zum internationalen Star hinter sich – und den Abstieg nach dem Rücktritt vom Spitzensport.